Das Seminar „Prozesskostenrechnung“ beschreibt die Notwendigkeit für Krankenhäuser, ihre Prozesse zu kennen sowie diese auch kostenmäßig zu bewerten.
Der Vorteil einer Prozesskostenrechnung ist, dass sie Lösungen von bestehenden und zukünftigen Problemen beinhaltet. Sie wird als ein Instrument des Kostenmanagements gesehen, welches die Transparenz in den Gemeinkostenbereichen erhöht. Sie leistet einen Beitrag zur besseren Gemeinkostenplanung, -kontrolle, -steuerung und –verrechnung auf den Kostenträger. Die Gemeinkosten werden nicht auf Basis von kalkulierten Zuschlagssätzen verrechnet, sondern grundsätzlich anhand der im Leistungsprozess tatsächlich verbrauchten Ressourcen. Die Prozesskostenrechnung geht von Tätigkeiten und Materialansätzen aus, die für einen bestimmten Fall anfallen und bewertet diese mit den dadurch verursachten Kosten. Daneben kann die Prozesskostenrechnung aufgrund ihrer strikten und detaillierten Prozessorientierung als ein Instrument zur ständigen Überwachung und Optimierung der Organisationsabläufe angesehen werden. Die Zuordnung des Personalaufwandes erfolgt in der Regel nach Minuten. Die Zuordnung der Sachkosten über den tatsächlichen oder standardisierten Verbrauch. Der Fokus richtet sich auf den Gesamtaufwand und die Gesamtkosten pro Fall bzw. DRG, die zur Erbringung der Patientenbehandlung und der Wiederherstellung eines guten Gesundheitszustandes nötig sind.
Lerninhalte
Die Lerninhalte des Seminars „Prozesskostenrechnung“ sind:
Das halbtägige Seminar richtet sich an Führungskräfte, vorrangig aus der Krankenhausverwaltung.